Ein Geschenk mit Herz

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Am Schierlinger Schulhaus wurden 132 Päckchen verladen, die von Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern der Schulhäuser Schierling und Eggmühl, und auch vom Kindergarten Pfakofen gepackt worden waren. Sie werden über die Aktion „Geschenk mit Herz“ der Hilfsorganisation „Humedica e. V.“ genau so vielen armen Kindern zum Weihnachtsfest eine große Freude bereiten.

Eingefädelt hatte die Aktion die Schulsozialarbeiterin Carola Hanusch und bei der Übergabe und beim Verladen schon früh zum Schulbeginn waren Konrektor Sepp Hoffmann sowie Schulsekretärin Claudia Kettner dabei.
„Humedica“ hat seinen Hauptsitz in Kaufbeuren und ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die seit ihrer Gründung im Jahr 1979 in über 90 Ländern der Erde humanitäre Hilfe leistet. Ziel der Arbeit von Humedica ist es, Menschen zu helfen, die durch Katastrophen oder strukturelle Armut in Not geraten sind. Neben dem Schwerpunkt auf medizinischer Not- und Katastrophenhilfe, engagiert sich Humedica auch im Bereich der Versorgungshilfe sowie in langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit. Dazu gehört vor Weihnachten die Aktion „Schenken mit Herz“. Möglich wird diese Arbeit durch die Unterstützung ehrenamtlicher Einsatzkräfte und Helfer, sowie lokaler Partnerorganisationen und Mitarbeiter in den einzelnen Projektländern. Der sorgfältige und verantwortungsvolle Umgang mit Spendengeldern wird seit 2008 jährlich durch die Auszeichnung mit dem DZI-Spendensiegel bestätigt.
Mit Willi Steinheber und Matthäus Bosch waren zwei seit Jahren ehrenamtlich tätige Helfer mit einem Kleinlaster aus Kaufbeuren nach Schierling gekommen, zu dem von Schülerinnen und Schülern die Päckchen getragen wurden. Auf jedem Hilfspaket ist vermerkt, ob es für einen Buben oder ein Mädchen gehört, und außerdem ist das Alter angegeben. „Denn in jedem Paket ist neben Artikeln des täglichen Bedarfs auch ein kleines Spielzeug enthalten“, so Konrektor Hoffmann, und das sollte auch für das Alter der Empfänger passen. Die beiden Rentner von Humedica sind in ganz Bayern unterwegs und hatten am gleichen Tag noch Abholstellen in Regensburg und Schwandorf. Sie meinten, dass die Päckchen Kinder in der Ukraine, Moldawien oder in Albanien erreichen werden. Doch zuerst werden alle Sachen aus Ostbayern in einem Zentraldepot in Roding gesammelt und von dort mit großen LKW weitertransportiert.
Beim Verladen sagte eine der Schülerinnen: „Man sieht, wie viel Mühe man sich beim Packen gemacht hat“, und sie machte damit den Eltern ein Riesenkompliment. Der Konrektor sah in der ganzen Aktion eine große Gemeinschaftsleistung von Eltern, Schule, Schülerinnen und Schülern, sowie des Kindergartens Pfakofen, der 25 Pakete beisteuerte. 

Beim Verladen der Hilfspakete hatten die Schülerinnen und Schüler der Placidus-Heinrich-Schulen Schierling viel Freude, wieviel mehr werden diese bei den Empfängern auslösen.

Text und Foto: F.Wallner