Fit für die Berufswahl…

…im Berufsorientierungscamp in Waldmünchen vom 4. bis 8. November 2019.

In der achten Klasse spielt die Berufsorientierung eine große Rolle. So bildete das Berufsorientierungscamp in Waldmünchen im Jugendgästehaus den ersten Baustein dafür. Gespannt, was sie wohl erwartet, fuhr die achte Klasse der Placidus-Heinrich-Mittelschule Schierling mit den Lehrkräften Frau Gaßner und Herrn Meyer am Montag in der Früh los. Eine ganze Woche weg von zu Hause, nur um fit gemacht zu werden für den Berufseinstieg?! Nach der Zimmerverteilung und dem Mittagessen ging es dann endlich los. Die Tage verflogen nur so im Fluge und es wurde zu keiner Zeit langweilig. Die Schüler lernten ihre Fähigkeiten kennen, erarbeiteten für ihren Wunschberuf ein Berufsprofil, erfuhren, wie man erfolgreich für sich werben kann und machten bei Teamparcours die Erfahrung, dass man Aufgaben oft nur gemeinsam lösen kann. Einen ersten Höhepunkt bildete die mit der Videokamera aufgezeichnete Selbstdarstellung. Wie stehe ich richtig? Blickkontakt? Sprache? Körperhaltung? – Gesichtspunkte, die anschließend in der Gruppe und in einem individuellen Gespräch analysiert wurden. Im „Spiel der Arbeit“ wurde fiktiv die Zeit vom letzten Schuljahr bis zum Ende der Berufsschulpflichtzeit nachempfunden. Das hieß, die Schüler mussten sich bei der „Arbeitsagentur“ für einen Ausbildungsberuf „bewerben“ – mit den jeweils individuellen Voraussetzungen wie z.B. Noten -, mit „ Absagen“ fertig werden, sich wieder bewerben, „Fortbildungsangebote“ nutzen oder sich um „Nebenjobs“ kümmern. Die Schüler nahmen das Spiel ernst, denn jeder wollte am Schluss schließlich einen „Ausbildungsplatz“ haben. Das absolute Highlight war dann am Donnerstag das Vorstellungsgespräch. Entsprechend am Vormittag noch vorbereitet, stylten sich die Schüler und zogen  die extra für dieses Gespräch mitgebrachte Kleidung an. Die Aufregung war groß, obwohl das ganze ja nur fiktiv war.
Neben der „Arbeit“ kam aber auch die Freizeit nicht zu kurz. So wurde am Mittwoch im Schlosskeller gegrillt und am Donnerstag fand nach getaner Arbeit die Disco statt. Auch für das leibliche Wohl wurde mit abwechslungsreichem Essen gut gesorgt – es gab keinerlei Beschwerden.
Als es dann am Freitag hieß, wieder nach Hause zu fahren, meinten einige  Schüler, ob es nicht möglich sei, noch eine Woche zu bleiben. Eine Frage, die alles über die zurückliegende Woche aussagt.